Pipistrello ist Italienisch und heißt Fledermaus. Von der Decke hängend kann dieses Lebewesen die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten. Von ihm lernend möchte auch ich das Leben aus einer gewissen Distanz anschauen. Auf den Kopf gestellt und mit einem anderen Blickwinkel erlebt begegnet mir das Leben mit mehr Humor und Glücksmomenten.


Sonntag, 12. November 2017

silent sunday # 142





Der Herbst ist da mit all seinen Facetten sowohl mit herrlichen Herbstfarben als auch dem heutigen, sonntäglichen Novembergrau.
Die Schattenspiele im Arp-Museum in Rolandseck und am Wegesrand eröffnen eine alternative Sicht auf die Dinge. Schatten sind in künstlerischen Prozessen ein Gewinn und können zu abstrakten Kreationen führen. In der Politik sind sie das Bild einer Vergangenheit deren lange Schatten uns auch heute noch erreichen.





Was mache ich, fragt Ghislana, wenn ich das Elend in Welt und heimischer Politik zur Kenntnis nehmen muss? Ich versuche zwischen Depression und Altersweisheit zu unterscheiden, mit dem Ergebnis, das ich mich zwar in mein Schneckenhaus zurück ziehe, aber nur um mich auf das zu konzentrieren, was ich tun kann und worauf ich Einfluss nehmen kann. (Mit herzlichem Dank an Herbert für den Morgenstern am Abend.)






Ich geniesse den Facettenreichtum der Schatten, die erneut daran erinnern, wie unterschiedliche Perspektiven einer Sache ganz anders ausschauen lässt. Auch die Veränderung des Maßstabs, also die Vergrösserungen beziehungsweise die Verkleinerungen eines Gegenstands, ergeben fantastische neue Einblicke. Solange ich mich mit meinen Zeichnungen in der Vorwärtsbewegung befinde, freue ich mich und genieße die Zeiten mit künstlerischem Tun. Schatten können auch sehr schön wirken und bestätigen mein Mantra: Kunst heilt.
















Sonntag, 5. November 2017

silent sunday #141





Perspektivwechsel als Gedankenexperiment. 
Beim Besuch im Arp Museum zur Henry Moore Ausstellung, überraschte mich besonders, wie sich jede Skulptur durch die verschiedenen Aus -und Einschnitte verändert.






Durch das Drumherum gehen, Wahrnehmen, wieder neu schauen, bestätigt sich, das durch noch so viele, verschiedene Blickwinkel von einem Objekt niemals eine einzige wahre Wahrheit darüber herausgefunden werden kann.


Replik aus Fiberglas vor dem Museum, eine Bronzeskulptur im Garten hinter dem Museum.






Wie die Geschichte von den Blinden, die einen Elefanten durch abtasten beschreiben sollen, ausgeht ist sicher bekannt. Auf Basis dieser Analogie, entsteht auch hier die Erkenntnis, wie wichtig es ist den eigenen Blickwinkel als höchst subjektiven Blick auf die Welt zu begreifen. Mit missionarischem Eifer posaune ich meine Sicht der Dinge nun hinaus in die Welt: Ganz in der Nähe des Museums liegt Cochem. Wie jüngst thematisiert wird, lagern dort rund 20 Atombomben, um im Zweifel gegen den Feind abgeschickt zu werden. Welch ein Wahnsinn, sagt meine Betrachtung der Situation. Der Overkill pur verursacht Kosten und wir niemals irgendeinen Nutzen hervorbringen, es sei denn, Jemand findet es ganz toll die Menschheit komplett auszurotten.



Abstürzender Schatten-Engel. Der Original-Engel hängt in der Ausstellung und schwebt, wie es sich für Engel gehört, an Nylonfäden von der Decke. Wie gesagt, es ist die Perspektive meines kleinen Kosmos der die Aussage formuliert und meinem Bild meine persönliche Bedeutung verleiht.

Sonntag, 22. Oktober 2017

silent sunday # 140

Ein Lieblingsbild vom "Buchbinden für Kinder" Projekt an dem ich gerade arbeite. Mehr aber sage ich nicht dazu. Der Zwerg ist eigentlich ein Radiergummi.

Und noch am heiligen Sonntag die Ausstellung aufbauen in der Kirche St. Nikolaus. Also kein Denken an Ruhe. Nächste Woche fällt es auch aus. Da ich meinen Sonntag an der Mosel verbringe anlässlich einer Geburtstagsfeier zum 60. Tja, niemand wird jünger.



Sonntag, 15. Oktober 2017

silent sunday #139






Die Frankfurter Buchmesse stand im Zeichen des "Verlags meines Vertrauens". Wohlwollen und Herzlichkeit gehen über ein "nur" professionelles Verhalten hinaus! Dieses Stimmung prägt das Gespräch und hinterlassen eine positive Erinnerung daran. Ansonsten, anstrengend ist so eine Messe, wie allseits bekannt. 
Und worauf achte ich? Selektive Wahrnehmung auf allen Ebenen.






Eine Möglichkeit sich im Sehnsuchts- Land besser zurecht zu finden.






Koptische Bindung für ein japanisches Kochbuch, so was fällt mir auf, und das unter tausenden von alternativen Büchern, die es zu entdecken gibt.






. . . und viel Nichts!



Durch Michaela lerne ich Christiane kennen und auch ihr wunderschönes Buch, na, was schon, wieder etwas Japanisches.



Was zum schmunzeln und zur Erheiterung, danach läuft Frau auf der Messe gleich beschwingter weiter.

Sonntag, 8. Oktober 2017

silent sunday # 138





Wenn nach einem anstrengenden Tag eine gute Überraschung in der "Post" ist, welche Freude.


Die deutsche HAIKU Gesellschaft, wo ich  mich an einer Ausschreibung beworben habe, wählte eines meiner Spitzbergen Haikus aus! Der Kalender kann bestellt werden bei obiger Adresse.

Und weil jetzt Kalenderzeit ist, noch der Hinweis auf den Spitzbergen Kalender von Rolf Stange.


Sonntag, 1. Oktober 2017

silent sunday # 137





USA, das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten! 
Alte Fotos habe ich abfotografiert, Ankunft am JFK in New York (während dem Zusatz Studium: Kunsttherapie) und sonstigen Urlauben dort.




WARNING Ja, nun mache ich etwas, was aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen unmöglich ist.

Ich schaue in eine Glaskugel und sehe dort: der derzeitiger Präsident der USA wird keine zweite Amtszeit erleben! Höheren Mächten sei Dank!
Was ich nicht genau erkennen kann, ob ihm seine "alternativen Fakten" suggerieren, eine weitere Kandidatur könnte sich lohnen. Dann wird er im hohen Bogen auf die Hörner genommen und fliegt ins Abseits! YES!!!




Die Landschaftlich ist so beeindruckend!

Bedauerlicher Weise nehmen einige, uns wohl bekannte Politiker, den Mund zu voll. Schade, das es keine Burger sind, sondern Wörter, die Verderben bringen.



Wenn jemand es bitter nötig hätte sich mit gewaltfreier Kommunikation zu befassen, dann dieser Mann, dessen Namen ich hier nicht schreiben werde! Könnte möglicherweise bei zukünftigen Urlauben in der USA zu Schwierigkeiten bei der Einreise führen, paranoide Cookies sind überall!

Der Twittermann erfordert all meine Kraft, um mein buddhistisches Mitgefühl auch ihm gegenüber zu entwickeln.

Auszug aus WIKIPEDIA: eine klare Analyse vom Sprachstil des Mr. T. 

Lebensentfremdende Kommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Bedürfniskarte mit dem Grundbedürfnis Achtsamkeit
Unter lebensentfremdender Kommunikation versteht Rosenberg Formen der Kommunikation, die Verbindungen zwischen Menschen blockieren und zu psychischer oder physischer Gewalt beitragen können. Lebensentfremdende Kommunikation ist gekennzeichnet durch folgende Eigenschaften:
  1. Das (moralische) Urteilen über den Kommunikationspartner. Dazu gehört das Zuschreiben von Eigenschaften an die Person (z. B. „gut/böse“, „gerecht/ungerecht“, „gesund/krank“), auch wenn es implizit als Vermischung von Beobachtung und Bewertung geschieht. Eine Form der impliziten Verurteilung können als Gefühle dargestellte Bewertungen sein, zum Beispiel „ich fühle mich provoziert“. Hier wird der Kommunikationspartner indirekt als Provokateur bezeichnet. Wichtig ist, dass in der GFK Bewertungen nicht abgelehnt werden (ein häufiges Missverständnis). Es wird vielmehr als hilfreich angesehen, Handlungen anderer zwar zu bewerten, aber mit Bezug auf die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und nicht mit Bezug auf moralische Kategorien.
  2. Das Anstellen von Vergleichen: Dies ist nach Marshall Rosenberg eine weitere Form von Verurteilung.[6]
  3. Das Leugnen der Verantwortung für eigene Gefühle und Handlungen, wie zum Beispiel in „Ich fühle mich so, weil du mich mies behandelst.“ Oder: „Ich musste das tun, der Chef hat’s angeordnet.“
  4. Das Stellen von Forderungen anstatt von Bitten. Der Unterschied zwischen Bitte und Forderung liegt in der Konsequenz dessen, was passiert, wenn das Gegenüber das Ansinnen ablehnt.[5] Im Falle einer Ablehnung erlaubt die Bitte beim Gegenüber eine flexible Suche nach anderen Möglichkeiten des Entgegenkommens. Bei einer Forderung hingegen drohen Sanktionen. Dies muss nicht immer in Form von offensichtlichen Strafen geschehen, möglich ist auch die Erzeugung von Angst oder Schuldgefühlen beim Gegenüber (z. B. durch Schweigen oder Vorwürfe).

Sonntag, 24. September 2017